vhs bad segeberg: Startseite

 

Tag des offenen Denkmals am 9. September 2012

Das Muse­um Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus prä­sen­tiert am 9. Sep­tem­ber, dem Tag des offe­nen Denk­mals die Son­der­aus­stel­lung:

Das Gedächt­nis des Hau­ses – Dend­ro­chro­no­lo­gie des Fach­werk­hol­zes im Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus“

Am „Tag des offe­nen Denk­mals 2012“ betei­ligt sich das Muse­um Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus mit einem umfang­rei­chen Pro­gramm. Das dies­jäh­ri­ge Mot­to der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz: „Holz“ gibt Anlass, die Geheim­nis­se des ältes­ten Bür­ger­hau­ses der Stadt zu unter­su­chen.

Die prä­sen­tier­te Aus­stel­lung „Das Gedächt­nis des Hau­ses – Dend­ro­chro­no­lo­gie des Fach­werk­hol­zes im Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus“ stellt die Metho­de der Dend­ro­chro­no­lo­gie vor. Bad Sege­bergs Bür­ger­vor­ste­he­rin Ingrid Alt­ner und Herr Bernd Jor­kisch, der die­se Maß­nah­me bei­spiel­haft unter­stützt hat, eröff­nen am Tag des offe­nen Denk­mals um 11.00 Uhr die Aus­stel­lung.  In wei­te­ren Abschnit­ten wird dar­in auch auf die Höl­zer des Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­hau­ses und die Arbeits­schrit­te der Unter­su­chung ein­ge­gan­gen.

 

Zeit: Sonn­tag, den 9.September 2012, 10.00 – 18.00 Uhr:

Son­der­aus­stel­lung: Das Gedächt­nis des Hau­ses – Dend­ro­chro­no­lo­gie des Fach­werk­hol­zes im Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus (11.00 Uhr: Fei­er­li­che Eröff­nung durch Bür­ger­vor­ste­he­rin Ingrid Alt­ner)

Füh­run­gen zur Bau­ge­schich­te: 14.00 und 16.00 Uhr

Kaf­fee und Kuchen bei gutem Wet­ter im Frei­ge­län­de

Muse­ums-Glücks­rad für Kin­der (mit Gewin­nen)

Frei­er Ein­tritt (Spen­den erwünscht)

 

Längst bekannt ist, dass das „Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus“ nicht im Jah­re 1606 erbaut wur­de. Sei­ne ers­te Bau­pha­se stammt bereits aus dem Jah­re 1539. Dabei ent­stand die­se „Urzel­le“ des Bür­ger­hau­ses aus not­dürf­tig zusam­men­ge­bau­ten Trüm­mer­tei­len zer­stör­ter Häu­ser, die nach dem ver­hee­ren­den Stadt­brand von 1534 reich­lich vor­han­den waren. Trotz etli­cher „Über­bau­un­gen“ und Anbau­ten in den nach­fol­gen­den Jahr­hun­der­ten sind die­se wie­der­ver­wer­te­ten Höl­zer bis heu­te im Gebäu­de des Muse­ums erhal­ten geblie­ben.

Aber: Wie alt waren die Bür­ger­häu­ser, die vor 1534 im Sege­berg des Mit­tel­al­ters stan­den?

Mit Hil­fe der Dend­ro­chro­no­lo­gie lässt sich die­se Fra­ge beant­wor­ten. Nach­dem der Den­dro­ar­chäo­lo­ge Peter Sche­ma­in­da, M.A. im August die­sen Jah­res acht Kern­boh­run­gen ent­nom­men hat, wer­den die­se zur­zeit im Labor für Den­dro­ar­chäo­lo­gie der Uni­ver­si­tät Köln auf ihr Alter ana­ly­siert. Anhand der Jah­res­rin­ge lässt sich im Ide­al­fall das exak­te Fäll­jahr der Bäu­me – und damit das Bau­jahr der Häu­ser im dar­auf fol­gen­den Jahr – bestim­men. Soweit die Arbeit des Köl­ner Labors abge­schlos­sen ist, wer­den auf dem Tag des offe­nen Denk­mals die Ergeb­nis­se prä­sen­tiert.

Der Tag des offe­nen Denk­mals wird im Muse­um Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus abge­run­det durch Füh­run­gen zur Bau­ge­schich­te und durch Kaf­fee und Kuchen und ein Kin­der­pro­gramm im Außen­ge­län­de (bei schö­nem Wet­ter), bei dem die klei­nen Muse­ums­be­su­cher am Muse­ums-Glücks­rad ihr Glück ver­su­chen kön­nen.

Nils Hin­rich­sen, Lei­tung Muse­um Alt-Sege­ber­ger Bür­ger­haus

Suchen und Filtern

vhs aktuell: